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Das Psychodrama

Psychodrama erscheint vielen als die schönste Therapie von allen. Wer damit arbeitet, spürt wie ursprünglich die Methoden wirken. Dazu ist kein schauspielerisches Talent notwendig. Der Protagonist drückt auf der Bühne sein inneres Erleben aus. Die Gruppe unterstützt ihn dabei. Er stellt seine Sicht der Dinge nach außen dar und gewinnt so Freiheit in Bezug auf seine bisherigen Interpretationen. Erfahrungen und Ereignisse seines Lebens werden verfügbar und gestaltbar gemacht, indem er sie auf der Bühne darstellt. Dabei geht es nicht nur um das Erzählen der eigenen Geschichte im Spiel auf der Bühne, sondern auch um Veränderung. Durch das Geschehen auf der Psychodrama-Bühne erschließen sich den Beteiligten die Konstruktionen des Denkens und die Arten des Fühlens des Protagonisten, die seine Erfahrungsmuster prägen. Muster entstehen durch wiederholte Erfahrungen. Diese Erfahrungen prägen Erwartungen, die manchmal dafür sorgen, dass das Erwartete auch eintritt und sich mit dem bisher Erfahrenen deckt, identisch wird und so für Identität sorgt. In der Darstellung auf der Psychodrama-Bühne werden solche Prozesse verständlich und veränderbar.